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Brustchirurgie
 

 

 

Die Senologie und die Mammachirurgie haben in den letzten 20 Jahren einen grossen Wandel erlebt. Hier werden die wichtigsten Entwicklungen der Mammachirurgie (Chirurgie der Brustdruese) beschrieben:


1. Der grosse Fortschritt in der Entwicklung der bildgebenden Verfahren (digitale Mammographie, Ultraschall, Elastographie, Kernspinntomographie der Brustdruese und Tomosynthese) erlauben uns die Tumoren sehr frueh-oft in nicht invasiven Stadien zu entdecken. Das fuehrt natuerlich zu einer viel besseren Prognose.


2. Die einst durchgefuehrte "offene" Biopsie unter Vollnarkose wurde durch die Stanzbiopsie ersetzt. Diese wird schnell unter Lokalanaestehesie und Ultraschallkontrolle in der Praxis durchgefuehrt. Das Ergebnis der Gewebsuntersuchung (Histologie) ist spaetestens nach zwei Tagen bekannt. Bei der Stanzbiopsie werden Gewebszylinder entnommen, und nicht nur Zellen wie frueher bei der Feinnadelaspiration (FNA). Die Stanzbiopsie ist viel aussagekraeftiger.

3. Die Indikationen der Ablatio mammae (Brustentfernung) haben nach den neuen Erkenntnissen stark abgenommen. Die Brust muss nur in den wenigsten Faellen entfernt werden. Die Entfernung der Brust fuehrt nicht zu einer besseren Prognose, oder einer laengeren Ueberlebenszeit.


4. In den letzen Jahren ist die Brusterhaltung in immer mehreren Patienten durch die onkoplastische Chirurgie moeglich geworden. Die onkoplastische Chirurgie ist die Kombination der onkologischen Chirurgie der Brust mit der plastischen Chirurgie. Das heisst, man entfernt den Tumor mit gesunden Resektionsgrenzen, und anschliessend formt man die Brust so, dass die Form sich nicht aendert. So kann man auch Tumoren in schwierigen Quadranten der Brust mit guten Resektionsgrenzen und einem guten aesthetischen Ergebnis entfernen. Eine onkoplastische Operation muss von vornherein gut geplant sein.

5. Nach der Durschsetzung der Methode des Waechterlymphknotens wurde die Axillaresektion (Lymphknotenentfernung in der Achselhoehle) bei 2/3 der Patienten ueberfluessig, da diese Patienten keinen Lymphknotenbefall aufweisen. Die Durchfuehrung diieser Methode ist in allen zertifizierten Brustzentren Pflicht. Dadurch wird die Morbiditaet der Axilla und vor allem die Lymphoedemrate drastisch gesenkt.


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